Fahrradabstellplätze im Kreuzungs- & Querungsbereich

  • © Anja Schlamann
  • © Frankfurt am Main

Parkende Autos behindern oft die Sichtbeziehungen zwischen den Verkehrsteilnehmern, sowohl von Autofahrern als auch von Radfahrenden. Vor allem in Kreuzungsbereichen stellt dies eine Gefahr für die schwächeren Verkehrsteilnehmer dar. Gleiches gilt für die unmittelbaren Bereiche um Zebrastreifen.

Ort:
Frankfurt am Main      
(Hessen)
Einwohner:718.000
Radverkehrsanteil:13 %
Kennung:öffentlich    

Vielerorts werden die genannten Bereiche mit Pollern versehen, um das Parken zu unterbinden und somit bessere Sichtbeziehungen herzustellen. In Frankfurt möchte man diese Flächen aber nicht funktionslos lassen. Daher werden die Bereiche vermehrt mit Fahrradbügeln versehen. Dadurch entstehen Fahrradabstellplätze, die Sichtbeziehungen zwischen den Verkehrsteilnehmern bleiben aufgrund der niedrigen Höhe der Fahrräder bestehen. Wichtig ist es, dass die Hauptfußwegebeziehung nicht behindert werden. In der Vergangenheit konnten so ca. 180 Bügel an über 100 Kreuzungen im Frankfurter Stadtgebiet aufgestellt werden.

Umsetzungsdauer:          6 - 8 Wochen ohne Planung, 6 - 8 Monate mit Planung
Jahr der Fertigstellung: seit 2006 fortlaufend
Kosten: 30.000 € ohne Planung, bis 60.000 € mit Planung
Initiator: Pilotprojekt ‚Nahmobilität‘ und Forschungsprojekt ‚Vernetzte Spiel- und Bewegungsräume‘ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung