Aufstellung von Fahrradhäuschen

© VCD Nord / Gabriele Schwark

Bei der Aufstellung eines Fahrradhäuschens auf öffentlichem Grund ist eine Sondernutzungsgenehmigung der Kommune einzuholen. Grundsätzlich ist der Gebrauch der öffentlichen Straßen im Rahmen der Widmung und der verkehrsrechtlichen Vorschriften gestattet (Gemeingebrauch). Geht die Nutzung jedoch über den Gemeingebrauch hinaus bzw. wird dieser Raum durch eine andere Nutzung beeinträchtigt, liegt eine Sondernutzung vor, die einer Genehmigung bedarf. Eine Sondernutzungsgenehmigung kann zeitlich befristet mit der Option der Verlängerung erteilt werden.

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Viele Städte und Gemeinden in Deutschland stellen für diesen Antrag bereits Vordrucke als Download zur Verfügung. Fragen Sie doch einmal bei Ihrer Stadtverwaltung nach. Ansonsten finden Sie hier ein formloses Schreiben (word, 14 KB). Beachten Sie, dass solch einem Antrag in den meisten Bundesländern ein entsprechender Lageplan (Ausschnitt Flurkarte) beizulegen ist.

Neben dem Antrag zur Sondernutzung wird, auch bei der Errichtung auf dem Privatgrundstück, eine Baugenehmigung benötigt. Diese ist über einen Bauantrag bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde zu erhalten. Ein formeller Antrag, der für die Bundesländer online zur Verfügung steht und bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde einzureichen ist, ist dafür notwendig. Hier finden Sie Links zu den Bauanträgen bzw. allgemeine Informationen zu den Baugenehmigungsverfahren aller deutscher Bundesländer: