Kreuzungsfreie Radverkehrsroute

  • © Stadt Freiburg
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Kreuzungsfreie Radwege, die es Radfahrenden ermöglichen, ohne Anzuhalten ihren Weg zurückzulegen, sind ein großer Komfortgewinn.
Der Güterbahnradweg in Freiburg ist ein von Nord nach Süd entlang der Güterbahn quer durch die Stadt verlaufender Weg. Dieser verbindet mehrere Stadtteile.

Ort:
Freiburg (Baden-Württemberg)
Einwohner:218.000
Radverkehrsanteil:28 %
Kennung:Verbindungsroute

Seit Sommer 2014 ist die Strecke komplett beleuchtet, seit Herbst ist sie mit dem FR2-Piktogramm und überwiegender Vorfahrtsregelung versehen. Der Güterbahnradweg ist eine der drei Pilotstrecken, dessen Aufbau der Gemeinderat im Frühjahr 2013 mit dem Radkonzept 2020 beschlossen hat. Ziel ist die Erhöhung des Radverkehrsanteils am städtischen Verkehr auf über 30 Prozent und eine deutliche Senkung der Radunfälle.

Um auf dieser Strecke eine direkte, sichere und kreuzungsfreie Radverkehrsroute zu schaffen, wurde eine rund 30 m lange Rad-Unterführung gebaut, die täglich rund 2.500 Radfahrende nutzen. Bislang war ein Umweg mit gut sieben Meter Höhenunterschied nötig. Bedingt durch eine Stadtbahntrasse, war der Platz für Fahrradfahrende oder zu Fuß Gehende bisher sehr begrenzt. Die Unterführung ist ein zentraler Bestandteil der Rad-Vorrang-Route FR2 entlang der Güterbahn. Mit dieser und einer in den letzten beiden Jahren bereits hergestellten Brücke und einer weiteren Unterführung steht nun ein deutlich verbesserter Radweg entlang der Güterbahnstrecke bereit.

Umsetzungsdauer:fortlaufend                                                                
Jahr der Fertigstellung:seit 2013, laufend bis 2020                                        
Kosten:2,5 Millionen €
Umsetzung:Stadt Freiburg
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