»Miteinanderzone«

  • © Bettina Klinkig, Stadtplanungsamt Stadt Aschaffenburg

Zwischen Fußgängern und Fahrradfahrenden kommt es immer wieder zu Konflikten. Gerade in Fußgängerzonen, die eigentlich den Fußgängern vorbehalten sind, ist dies der Fall.

Ort:
Aschaffenburg (Bayern)
Einwohner:69.000
Radverkehrsanteil:12 %
Kennung:Fußgängerzone

Während andernorts Fahrradfahrer um die Stadt herumgeleitet werden, um zu Fuß Gehende Personen in der Fußgängerzone nicht zu stören, hat Aschaffenburg seine Innenstadtbereiche für den Radverkehr geöffnet. Die Einkaufsbereiche der bayrischen Stadt erstrecken sich über einen weitläufigen Bereich und prägen damit die Innenstadt. Fahrradfahrern war es zuvor nicht gestattet in diese Bereich hineinzufahren, eine direkte Verbindung durch die Stadt gab es nicht.

In Kooperation von Polizei und der Initiative »Familienfreundliches Radeln in Aschaffenburg« startete 2012 die Kampagne »Miteinanderzone«. Die Fußgängerzone wurde daraufhin sowohl für den Fuß– als auch den Radverkehr freigegeben. Durch Informationsveranstaltungen sowie Presse– und Öffentlichkeitsarbeit wurde an das gegenseitige Verständnis der Verkehrsteilnehmer appelliert. Nach einer einjährigen Testphase, in der unter anderem analysiert wurde, wie das Miteinander funktioniert, wurden im Jahr 2013 die Bereiche dauerhaft für den Radverkehr freigegeben.

Umsetzungsdauer:          ca. 1 Jahr Vorlaufzeit von der Idee bis zur Umsetzung der Kampagne
Jahr der Fertigstellung: 2012 (einjährige Testphase), seit 2013 dauerhaft
Kosten: ca. 6.000 €
Umsetzung: städtischen Verwaltung, Polizei und Initiative „Familienfreundliches Radeln in Aschaffenburg"
Download

»Miteinanderzone« (pdf, 180 KB)

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen über die »Miteinanderzone« finden Sie auf der Homepage der Stadt Aschaffenburg.